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Vermittlerpersonen ansprechen und sensibilisieren
Ein Aufruf zum Engagement
gegen Illettrismus
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Geschäftsstelle Deutschschweiz
Lesen und Schreiben
Deutschschweiz
Effingerstr. 54
Postfach 6052
3001 Bern
Tel: 031 389 93 04 (Mo, Di, Do)
Fax: 031 389 92 88
Kontakt: dt-ch@lesen-schreiben-schweiz.ch
Projekt Sensibilisierung der VermittlerInnen
Anfangs September 2009 ist das Projekt "Sensibilisierung der VermittlerInnen" gestartet, zunächst einmal in den Regionen AG, BE, ZS und TI.
Ziel des vom Bundesamt für Bildung und Technologie (BBT) unterstützen Projektes ist es, sogenannte Vermittlerpersonen, welche in ihrem beruflichen Umfeld in Kontakt kommen mit Menschen, die Mühe haben mit Lesen und Schreiben, für das Thema Illettrismus zu sensibilisieren.
In einem dreistündigen, kostenlos angebotenen Modul wird den VermittlerInnen aufgezeigt, was Illettrismus ist, welche Auswirkungen er auf Betroffene hat in sozialer, beruflicher und gesellschaftlicher Hinsicht. Sie lernen, wie sie Menschen erkennen können, welche eine Lese- oder Schreibschwäche haben, wie sie diese ansprechen können und welche Handlungsmöglichkeiten bestehen. Mehr...
Das Projekt "Sensibilisierung von VermittlerInnen" ist eines von vier Projekten im Bereich Förderung der Grundkompetenzen von Erwachsenen, welche vom Bundesamt für Berufsbildung und Technologie BBT unterstützt werden. Der Projektverbund Grundkompetenzen befasst sich aus verschiedenen, sich ergänzenden Perspektiven mit der Thematik und strebt aktiv eine Verstärkung des Bewusstseins für die Notwendigkeit der Förderung der Grundkompetenzen von Erwachsenen an. Mehr....
Kontaktperson: Stephanie Jeker; Mail: vermittler@lesen-schreiben-schweiz.ch
Aufruf "lesen und schreiben für alle"
Anlässlich des UNESCO-Welttages der Alphabetisierung vom 8. September 2009 lanciert der Schweizer Dachverband Lesen und Schreiben schweizweit einen Aufruf, mit dem er an die öffentliche Meinung appelliert und auf die Dringlichkeit des Problems Illettrismus aufmerksam macht. Er fordert den Bundesrat dazu auf, sich für ein breit angelegtes Aktionsprogramm im Bereich der Grundbildung einzusetzen.
Unterschreiben auch Sie den Aufruf
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Buchmesse Genf
Podiumsgespräch
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Bundesrat Burkhalter gegen Illetttrismus
Bundesrat Didier Burkhalter hat die 24. internationale Messe für Buch und Presse Genf eröffnet. Den Zugang zu Kultur und Literatur zu gewährleisten, sei dem Bundesrat ein wichtiges Anliegen, führte der Kulturminister aus. Die Eidgenossenschaft denkt an die Erwachsenen, die mit dem Lesen Schwierigkeiten haben, denen das Lesen keine Freude bereitet. Der Schweizer Dachverband Lesen und Schreiben werde daher besonders unterstützt. Die Association Lire et Ecrire hatte einen Infostand an der Buchmesse in Genf.
PODIUMSGESPRÄCH: "HERRSCHT NOTSTAND IN SACHEN SPRACHE?"
Am 23. April war der Welttag des Buches. Am Vortag diskutierten im Saal "Friedrich Dürrenmatt" der Schw. Landesbibliothek an der Hallwylstr. 15 die zwei SchriftstellerInnen, Dominik Bernet und Sabine Reber und das Vorstandsmitglied des Dachverbandes, Hans-Peter Hauser (Rektor der EB Zürich) mit dem Moderator U.H. Aerne (Journalist) unter anderem die Fragen: Herrscht Notstand in Sachen Sprache? Welche Zusammenhänge gibt es zwischen Sprachkompetenz und Kulturschaffen? ART-TV hat die Sendung aufgezeichnet.
Zur Sendung
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| Alpha - Preis Jugend |
Zugang zu Grundkompetenzen für Jugendliche
Der Alpha-Preis zielt darauf ab, laufende Projekte kennen zu lernen und
zu unterstützen, die innovative Wege gegen Illettrismus beschreiten.
Der Fokus des diesjährigen Alpha-Preises richtet sich auf Projekte, in denen
Jugendliche zwischen 15 und 20 Jahren die Möglichkeit haben, fehlende
Grundkenntnisse in Lesen und Schreiben zu erwerben oder zu ergänzen.
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Illettrismus und Mr. Schweiz
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Warum Illettrismus plötzlich in aller Munde ist
Das "Outing" des aktuellen Mr. Schweiz, André Reithebuch, dass er Mühe hat mit Lesen und Schreiben, hat im letzten Jahr viel zu diskutieren gegeben.
Diverse Zeitungsartikel und Fernsehreportagen sind dazu erschienen. Auch Bundesrat Moritz Leuenberger hat in seinem Blog das Thema aufgenommen.
Der Dachverband hat mit der Mister Schweiz Organisation folgende Zusammenarbeit vereinbart:
Schweizer Dachverband Lesen und Schreiben und die Mister Schweiz Organisation beschliessen Zusammenarbeit
Lesen und Schreiben stellt André Reithebuch einen persönlichen Coach für ein individuelles Lernprogramm zur Verfügung. Diese Fachperson der EB Zürich, einer Sektion des Dachverbandes, wird mit dem amtierenden Mister Schweiz ein auf ihn abgestimmtes Lernprojekt entwickeln und auch über die Amtszeit hinaus mit ihm zusammenarbeiten.
André Reithebuch wird sich im Herbst im Rahmen eines Aktionstages für die Sensibilisierung der Bevölkerung für Illettrismus einsetzen, zusammen mit anderen Prominenten. Der Dachverband Lesen und Schreiben dankt der Mister Schweiz Organisation für Ihre Öffentlichkeitsarbeit. Sie freut sich auf die weitere Zusammenarbeit, zur Ermutigung aller, die mit professioneller Unterstützung beim Lesen und Schreiben wieder Sicherheit gewinnen wollen.
Für weitere Informationen:
Urs Brülisauer, Mister Schweiz Organisation www.misterschweiz.ch
bruelisauer@misterschweiz.ch, 079 279 47 31
Reto Wiesli, Co-Generalsekretär Schweizer Dachverband Lesen und Schreiben
info@lesen-schreiben-schweiz.ch, 031 389 92 90
0840 47 47 47 – nationales Telefon: Lesen und Schreiben – Kurse für Erwachsene
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Radiosendung
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Radiosendung "Treffpunkt" zu Lesen und Schreiben
In der Sendung "Treffpunkt" auf DRS 1 wurde am 7. April unter dem Titel "Wie korrekt muss ich heute noch schreiben?" unter anderem auch die Frage aufgegriffen, was Illettrismus ist.
Ein Interview mit einem Kursteilnehmer und Auskünfte von Fachpersonen beleuchteten das Thema von verschiedenen Seiten.
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Lehrmittel
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Kursleiterbrevier Rechtschreibung
"Häute? Heute? Hoite?"
Grundprinzipien der deutschen Rechtschreibung konkret - Kursleiterbrevier für den Unterricht mit deutschsprachigen Erwachsenen
Am 27. März hat in Basel die gut besuchte Vernissage stattgefunden für dieses Buch, das aus der Kurspraxis entstanden ist. Anhand authentischer Texte von Kursteilnehmerinnen und -teilnehmern wird aufgezeigt, wie sich häufig zu beobachtende Fehler und Normverletzungen erklären lassen. Es wird vorgeführt, wie die Komplexität der Regeln methodisch und didaktisch so reduziert werden kann, dass die Lernenden sich nachhaltig verbessern und zunehmend auch selbstständig korrigieren können.
Das Buch richtet sich in erster Linie an Kursleiterinnen und Kursleiter, ist aber auch für das Selbststudium geeignet.
Gadient, Barbara; Füzesi, Nicolas (2009): Häute? Heute? Hoite? 200 S., Fr 42.00, hep verlag, ISBN 978-3-03905-451-0
Zum Verlag - mit Ergänzungen zum Buch
Im Zusammenhang mit der Neuerscheinung sind auch zwei Beiträge auf FUTURA.TV ausgestrahlt worden:
Im ersten Beitrag erzählt Tania, die sich entschieden hat, ihre Probleme mit Lesen und Schreiben anzugehen, von ihren Erfahrungen.
Der zweite Beitrag enthält ein Interview mit Barbara Gadient, der Mitautorin des Kursleiterbreviers zur Frage was Illettrismus ist und was eine interessierte Person in einem Kurs in Lesen und Schreiben erwartet.
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8. September 2008
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Rückblick auf den UN-Weltalphabetisierungstag
800'000 SchweizerInnen können einen einfachen Text nicht verstehen.
Jedes Jahr am 8. September findet der UN-Weltalphabetisierungstag statt. An diesem Tag wird mit Aktionen darauf aufmerksam gemacht, dass weltweit ca. 860 Millionen Erwachsene nicht lesen und schreiben können. Lesen und Schreiben ist auch in der Schweiz keine Selbstverständlichkeit: 800'000 Erwachsene in der Schweiz können nicht gut genug lesen, um einen einfachen Text zu verstehen.
Aktion mit Lichtkünstler Gerry Hofstetter in Sargans und Yverdon
In der Schweiz hat am vergangenen 8. September der Lichtkünstler Gerry Hofstetter in Sargans das Schloss und in Yverdon-les-Bains die Gebäude rund um den Place Pestalozzi mit der Botschaft zum Weltalphabetisierungstag beleuchtet.
Die Bilder:
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Kursausschreibung
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Neuer Lehrgang "LiteratorIn für Mutter- und Fremdsprachige" ab Sommer 2009 an der EB Zürich.
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Vor 2009: |
| Medienmitteilung |
31.01.2008 - Bundesrat untersucht Weiterbildungspolitik
Für die Weiterbildung sollen auf Bundesebene günstige Voraussetzungen und einheitliche Wettbewerbsbedingungen geschaffen werden. Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 30. Januar 2008 das Eidgenössische Volkswirtschaftsdepartement in Zusammenarbeit mit dem Eidgenössischen Departement des Innern mit der Erarbeitung einer Analyse und eines allfälligen Rahmengesetzes zur Weiterbildung beauftragt. Es wird den neuen Verfassungsbestimmungen über die Bildung vom 21. Mai 2006 Rechnung tragen und das lebenslange Lernen unterstützen.
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Entscheid NR
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Am 20. September 2007 hat der Nationalrat der Motion 'Kampf gegen Ilettrismus' zugestimmt.
Die Motion wird mit folgender Änderung angenommen: Bis zur Inkraftsetzung des Weiterbildungsgesetzes können entsprechende Massnahmen und Projekte über BBG Artikel 55 unterstützt werden.
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| Motion (am 21. Mai 2007 eingereicht ) |
Am 19. Juni 2007 hat der Ständerat die Motion 'Kampf gegen Illettrismus' einstimmig verabschiedet !
Die Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur (WBK) des Ständerates fordert den Bundesrat in der Motion auf, bei der Ausgestaltung des neuen Weiterbildungsgesetzes die Nachholbildung von Erwachsenen im Bereich der Kulturtechniken (Lesen, Schreiben, Rechnen) zusammen mit den Kantonen zu regeln.
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| Mitteilung |
Bundesrat überweist Kulturförderungsgesetz
Bern, 08.06.2007 - Der Bundesrat hat die Botschaften und Entwürfe zu einem Kulturförderungsgesetz verabschiedet und ans Parlament überwiesen.
Der Art. 13 des Kulturförderungsgesetzes erwähnt den Illettrismus und deklariert die Massnahmen als Übergangsmassnahme bis zum Inkrafttreten des Weiterbildungsgesetzes.
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Studie BASS / Zusammenfassung Pressemitteilung
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BASS-Studie zu den wirtschaftlichen Kosten von Illettrismus
Leseschwäche verdoppelt das Risiko von Arbeitslosigkeit
Bern, 12. April 2007: An einer Pressekonferenz haben heute Jürg Guggisberg, Büro BASS, Marimée Montalbetti, Sektionschefin im Bundesamt für Kultur BAK und Roger Nordmann, Präsident des Schweizer Dachverbandes Lesen und Schreiben und Nationalrat, die Studie Volkswirtschaftliche Kosten der Leseschwäche in der Schweiz vorgestellt. Die Studie im Auftrag des Bundesamtes für Statistik zeigt, dass Illettrismus bedeutende ökonomische Kosten zur Folge hat. Allein das deutlich höhere Arbeitslosigkeitsrisiko der von Illettrismus betroffenen Personen verursacht jährlich volkswirtschaftliche Kosten von 1.1 Milliarden Franken. Der Schweizer Dachverband Lesen und Schreiben fordert deshalb ein stärkeres Engagement von Bund und Kantonen im Kampf gegen den Illettrismus.
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Eine neue Telefonnummer zur Überwindung
von Lese- und Schreibschwierigkeiten
Der Schweizer Dachverband Lesen und Schreiben setzt ab dem 19. März 2007 eine einzige Telefonnummer für die ganze Schweiz in Betrieb. Ab diesem Datum können sich Betroffene zum Ortstarif unter der Nummer 0840 47 47 47 über Kursangebote für Erwachsene mit Lese- und Schreibschwierigkeiten in ihrer Region informieren lassen.
Die neue, leicht einprägsame Nummer wird anlässlich der nationalen Sensibilisierungskampagne in der breiten Öffentlichkeit bekannt gemacht.
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