Aktuell

Aufbau von Botschaftergruppen in der Deutschen Schweiz

Neu gibt es auch in der Deutschen Schweiz aktive Botschaftergruppen. BotschafterInnen sind Betroffene, meistens aktive oder ehemalige Kursteilnehmende, die zusammen auf verschiedene Art und Weise auf das Thema Illettrismus aufmerksam machen. Die BotschafterInnen werden für die Sensibilisierungsarbeit ausgebildet und begleitet. Das Aufbauprojekt wird gemeinsam vom Verband der Schweizerischen Volkhochschulen und dem Schweizer Dachverband Lesen und Schreiben getragen. In der Romandie besteht bereits seit mehreren Jahren eine aktive Botschaftergruppe der Association Lire et Ecrire.

Die erste Gruppe in der Deutschen Schweiz hat sich in Basel (Baselstadt und Baselland) formiert und im Juni zum ersten Mal getroffen. Auch im Mittelland (Bern-Aargau) gibt es seit November eine Botschaftergruppe. Da sich in weiteren Kantonen der Deutschen Schweiz Interessierte gefunden haben, wird momentan geprüft, ob und wo noch weitere solche Gruppen entstehen können.


Kampagne zum Berufsabschluss für Erwachsene

Das Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) hat eine einjährige Kommunikationskampagne gestartet, um den Berufsabschluss für Erwachsene zu fördern. Die Kampagne zielt auf Arbeitgeber sowie Erwachsene ohne anerkannten Berufsabschluss und möchte dabei für diesen Bildungsweg sensibilisieren: Interessenten können ein eidgenössisches Fähigkeitszeugnis (EFZ) oder ein eidgenössisches Berufsattest (EBA) erwerben und sind so für die Anforderungen des Arbeitsmarktes gerüstet. Arbeitgeber profitieren von motivierten und gut ausgebildeten Arbeitskräften.


Junge Erwachsene in der Sozialhilfe: Ablösung gelingt meistens

Die Schweizerische Konferenz für Sozialhilfe (SKOS) veröffentlichte einen Bericht mit aktualisierten Sozialhilfeindikatoren zur Situation von Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Schweizer Städten. Wie die Studie zeigt, gelingt es einer Mehrheit von jungen Sozialhilfebezügern finanziell unabhängig zu werden. Die bedeutendsten Risikofaktoren für eine Abhängigkeit der Sozialhilfe sind eine fehlende Ausbildung und/oder das Aufwachsen in Armut. Somit bekräftigt der Bericht der SKOS, dass ein Umdenken notwendig ist: Nicht die schnelle Ablösung aus der Sozialhilfe mit der Gefahr einer prekären Arbeitssituation ist das Ziel, sondern die nachhaltige Bekämpfung der Armut durch adäquate Ausbildung und die Sicherstellung eines existenzsichernden Einkommens.

Medienmitteilung "Junge in der Sozialhilfe: Ablösung gelingt meistens"
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Bundesrat führt Massnahmen zur Prävention von Armut weiter – aber mit weitaus weniger finanziellen Mitteln

Zwischen 2014 und 2018 setzten Bund, Kantone, Städte, Gemeinden und private Organisationen gemeinsam das Nationale Programm zur Prävention und Bekämpfung von Armut um. Es hatte zum Ziel, das gesicherte Wissen zur Armutsprävention zu bündeln, Hilfestellungen zur Entwicklung und Umsetzung von Massnahmen und Strategien zu leisten, innovative Ansätze zu erproben und die Zusammenarbeit und den fachlichen Austausch der verschiedenen Akteure zu fördern. Hierzu stellte der Bund gesamthaft CHF 9 Millionen zur Verfügung.

Aufgrund der positiven Bilanz des Programms und des unverändert hohen Problemdrucks entschied der Bundesrat die ergriffenen Massnahmen weiterzuführen. Die Bildung bleibt dabei ein wichtiges Handlungsfeld. Doch wurden die finanziellen Mittel stark gekürzt – über die nächsten 5 Jahre stehen jährlich nur CHF 500'000 bereit, um einzelne Empfehlungen umzusetzen und die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Akteuren sicherzustellen. Bedauerlicherweise wird auch auf die Umsetzung eines Armutsmonitorings verzichtet.

Mitteilung des Bundesrats
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Erschwerter Zugang zur Weiterbildung für Personen ohne nachobligatorische Ausbildung

Eine kürzlich vom Bundesamt für Statistik (BFS) herausgegebene Broschüre informiert über die wichtigsten Kennzahlen des Mikrozensus zur Aus- und Weiterbildung 2016. Untersucht wurde die Teilnahme an Aus- und Weiterbildung der ständigen Wohnbevölkerung der Schweiz. Hervorzuheben ist die Erkenntnis, dass besonders Menschen ohne nachobligatorische Ausbildung (aus verschiedensten Gründen) deutlich häufiger daran gehindert werden, eine Aus- oder Weiterbildung zu besuchen.


Originelle Aktionen zum Weltalphabetisierungstag in Belgien

Der vergangene Weltalphabetisierungstag am 8. September 2018 inspirierte zu kreativen und partizipativen Aktionen in Belgien:

  • - Die belgische Organisation ‘Lire et Écrire’ hat eine neue Sensibilisierungskampagne gestartet mit welcher gezielt unleserlich gestaltete Botschaften für das Thema Illettrismus sensibilisieren sollen. Die Botschaften wurden auf Tischsets gedruckt und an unterschiedlichsten Orten wie Restaurants, Verwaltungen und Kulturstätten aufgelegt.
    Informationen zur Sensibilisierungskampagne (auf Französisch)
  • In der Region Picardie erhielten politische Kandidaten der bevorstehenden Kommunalwahlen ‘unleserliche’ rätselhafte Briefe zugestellt. Erst eine Erinnerungsbotschaft klärte die Kandidaten über die Aktion auf und wies darauf hin, dass fast jede zehnte Person von einer Lese- und Schreibschwäche betroffen ist und daher Mühe hat, entsprechende Korrespondenz zu entschlüsseln.
    Informationen zur Briefaktion (auf Französisch)
  • In der Region Verviers wurde schliesslich ein Theaterstück zum Motto ‘Durst nach Wörtern’ (Une soif de mots) von Betroffenen einstudiert und vorgetragen.
    Informationen zum Theaterstück (auf Französisch)

Lancierung des nationalen Aktionsprogramms zur Bekämpfung des Illettrismus (Frankreich)

In Frankreich konnten 50 grosse zivilgesellschaftliche Organisationen für die Bekämpfung von Illettrismus gewonnen werden. Zu diesem Zweck wurden 10 zielführende Massnahmen vereinbart, die von allen beteiligten Organisationen unterstützt werden.

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HEAL - Health Literacy im Kontext von Alphabetisierung und Grundbildung

Das deutsche Projekt HEAL bringt die Themenfelder Gesundheitskompetenz, Alphabetisierung und Grundbildung systematisch zusammen und lotet bestehende Potentiale aus. Akteure aus dem Bildungs- und Gesundheitssektor tragen gleichermassen dazu bei, politische, strategische, konzeptionelle und massnahmenbezogene Fragen zu diskutieren, Handlungsoptionen zu erarbeiten und Empfehlungen auszusprechen. Es handelt sich um ein deutsches Kooperationsprojekt der Stiftung Lesen und des AOK-Bundesverbands, wobei die Projektergebnisse auch im Schweizer Kontext interessant sind.

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Materialien für die Grundbildungsarbeit vom Trier Bündnis für Alphabetisierung und Grundbildung

Das deutsche Trier Bündnis stellt Materialien für die Grundbildungsarbeit zur Verfügung. Neben Tipps und Hinweisen für Institutionen, wie ein Lernort für Grundbildung aufgebaut und ein Unterstützungssystem in Form eines ehrenamtlichen Lernbegleitsystems etabliert werden kann, sind die Materialien in erster Linie an Personen gerichtet, die unmittelbar mit Betroffenen von Illettrismus arbeiten: Unter anderem Personen, die sich als Lernbegleiter für Erwachsene engagieren bzw. junge Erwachsene in der Ausbildung unterstützen wollen.

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Neues Bildungsangebot zu Grundkompetenzen im Gesundheitsbereich

Ab diesem Herbst bietet der Kanton Bern ein neues Angebot zu Grundkompetenzen im Gesundheitsbereich an: Es richtet sich an erwachsene Personen, die den Abschluss FaGe EFZ anstreben und Lücken in den Bereichen Sprache, Mathematik oder Umgang mit Computer/Tablets haben. Das Angebot besteht aus zwei Modulen, die unabhängig voneinander gebucht werden können. Es soll unter anderem den Einstieg in eine verkürzte Berufslehre erleichtern.

Interview mit dem Direktor der Berufs-, Fach- und Fortbildungsschule BFF Bern zum neuen Bildungsangebot

Weitere Informationen zu den Kursmodulen


Themenwoche zu Grundkompetenzen bei Radio Basilisk

Fünf kurze Podcasts beantworten Fragen zum Thema Grundkompetenzen. Sie handeln davon, wie betroffene Menschen mit mangelnden Grundkompetenzen ihren Alltag bewältigen, wie Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber damit umgehen oder welche Hilfsangebote bestehen.

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Produkte und Projekte zur Unterstützung der Basisbildung

Die Österreichische Beratungsstelle für Basisbildung hat Produkte und Projekte zur Unterstützung der Basisbildung zusammengestellt.

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UNESCO-Weltaplhabetisierungstag 2018:
Schweizweite TV-Kampagne für Grundkompetenzen lanciert

Anlässlich des diesjährigen Weltalphabetisierungstages lanciert der Schweizer Dachverband Lesen und Schreiben gemeinsam mit der Interkantonalen Konferenz für Weiterbildung (IKW) die schweizweite TV-Kampagne «Einfach besser!». Die von zahlreichen Kantonen mitfinanzierte Kampagne hat zum Ziel, die Weiterbildung im Bereich der Grundkompetenzen Lesen, Schreiben, Rechnen und Informations-/Kommunikationstechnologien zu fördern. Auf www.besser-jetzt.ch finden Interessierte einen Kurs in ihrer Nähe und die gratis Hotline 0800 47 47 47 bietet persönliche Beratung und Vermittlung.

Medienmitteilung


BOGGSEN - Film zu Illettrismus kostenlos auf Vimeo

Der eindrückliche Film BOGGSEN gibt Einblick in das Leben von zehn Menschen, die unter ihrer Lese- und Schreibschwäche leiden und Wege gefunden haben, diese im Alltag zu verbergen. Der Film erzählt von Demütigungen und Ausweichstrategien, von Tabus und Leidensdruck. Er zeigt, warum die verschiedenen Hauptfiguren trotz allem den Entschluss gefasst haben, sich aus ihrem unsichtbaren Käfig zu befreien.

BOGGSEN, der Film, der zu Worten verhilft, wo es vorher nur den Rotstift gab.

Den Film auf Vimeo anschauen


Buchvorstellung: Weiterbildungsbeteiligung "bildungsferner Gruppen"

Eine Dissertation widmete sich der Frage, welchen Beitrag eine sozialraumorientierte Forschungsperspektive zum Verständnis der (Nicht-)Teilnahme an organisierter Weiterbildung sogenannter "bildungsferner Gruppen" leisten kann. Die Publikation ist Ende Juli in der Reihe "Theorie und Praxis der Erwachsenenbildung" des Deutschen Instituts für Erwachsenenbildung (DIE) erschienen und steht online kostenlos zum Download zur Verfügung.

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Materialien für die Grundbildungsarbeit vom Trier Bündnis für Alphabetisierung und Grundbildung

Neben Tipps und Hinweisen für Institutionen, wie ein Lernort für Grundbildung aufgebaut und ein Unterstützungssystem in Form eines ehrenamtlichen Lernbegleitsystems etabliert werden kann, sind die Materialien in erster Linie an Personen gerichtet, die unmittelbar mit Betroffenen arbeiten: Unter anderem Personen, die sich als Lernbegleiter für Erwachsene engagieren bzw. junge Erwachsene in der Ausbildung unterstützen wollen.

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Schweizer Dachverband Lesen und Schreiben engagiert sich für die Förderung von Grundkompetenzen am Arbeitsplatz

Der Schweizer Dachverband Lesen und Schreiben hat vom Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) ein Sensibilisierungsmandat im Zusammenhang mit dem nationalen Förderprogramm "Förderung der Grundkompetenzen am Arbeitsplatz" erhalten. Im Rahmen des Mandats wird das Ziel verfolgt, über ein kostenloses Beratungsangebot Verbände und Institutionen auf kantonaler Ebene (Organisationen der Arbeitswelt, kantonale Handelskammern, Personalverantwortliche, Weiterbildungsbeauftragte der Kantone und Gemeinden) sowie Grossunternehmen in den Bereichen Hotellerie und Gastronomie, Gesundheitswesen, Logistik, Detailhandel und Verkehr für dieses Anliegen zu sensibilisieren. Die Sensibilisierungen werden in Zusammenarbeit mit den sprachregionalen Sekretariaten des Schweizer Dachverbands Lesen und Schreiben durchgeführt.

Factsheet Förderschwerpunkt

Übersicht Dienstleistungen DVLS


Kampagne "Einfach besser" wird weitergeführt

Die Kampagne "Einfach besser", welche 2017 als Pilotkampagne gestartet ist, wird weitergeführt. Koordiniert von der gemeinsamen Trägerschaft der Interkantonalen Konferenz für Weiterbildung (IKW) und dem Schweizer Dachverband Lesen und Schreiben werden im September 2018 wiederum schweizweit TV-Spots ausgestrahlt, welche die Bevölkerung für das Thema Grundkompetenzen sensibilisieren und Interessierte auf entsprechende Bildungsangebote aufmerksam machen sollen. Die Kampagne, welche mit finanzieller Unterstützung zahlreicher Kantone ermöglicht wird, startet anlässlich des Weltalphabetisierungstages vom 8. September 2018 und soll auch in den Folgejahren fortgesetzt werden.


Motion im Parlament: Substanzieller Kredit für Weiterbildungsoffensive gefordert

In einer im nationalen Parlament eingereichten Motion fordert Nationalrat Kurt Fluri (FDP) die Bereitstellung von 40 Millionen Franken an Bundesgeldern für die Aus- und Weiterbildung von Sozialhilfebeziehenden. Der Motionär stützt sich dabei auf die von der Schweizerischen Konferenz für Sozialhilfe (SKOS) und vom Schweizerischen Verband für Weiterbildung (SVEB) lancierten Weiterbildungsoffensive. Diese bezieht sich auf die Schätzung von Experten aus dem Sozial- und Bildungsbereich, wonach 40 Prozent der Sozialhilfebeziehenden ohne Berufsabschluss und/oder mit ungenügenden Grundkompetenzen nachhaltig in den Arbeitsmarkt integriert werden können, sofern sie mit geeigneten Bildungsmassnahmen unterstützt werden.

Link zur Motion


Alarmierende Beobachtung in der Schweiz: Keine Chancengleichheit beim Zugang zur Weiterbildung

Der Bildungsbericht 2018, der von der Schweizerischen Koordinationsstelle für Bildungsforschung (CSRE) im Auftrag von Bund und Kantonen erstellt wurde, widmet sich auf 14 Seiten der Weiterbildung. Die zentrale Botschaft des Berichts lautet, dass die verfügbaren Weiterbildungsangebote nicht zur Angleichung von Personen mit unterschiedlichen formellen Bildungsniveaus beitragen. Stattdessen profitieren vor allem diejenigen Personen von Weiterbildungsangeboten, die bereits über ein hohes Bildungsniveau verfügen. Dadurch wird die Kluft zwischen Fachkräften und Geringqualifizierten weiter vergrössert. Die Förderung der Chancengleichheit durch den Zugang zur Weiterbildung bleibt daher eine grosse Herausforderung.

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"Die unsichtbare Einsamkeit": Neue französischen Sensibilisierungskampagne

Der französische Verband ANLCI (Agence nationale de lutte contre l'illettrisme) hat eine neue französische Sensibilisierungskampagne lanciert, welche zwei Anliegen verfolgt: Erstens möchte sie aufzeigen, dass es das gesellschaftliche Problem des Illettrismus gibt – auch wenn es nicht sichtbar ist. Zweitens werden die 2,5 Millionen Betroffenen besser über die ihnen zur Verfügung stehenden Bildungsmöglichkeiten informiert. Die Kampagne nutzt dazu zwei unterschiedliche Botschaften: Die Botschaft "Die unsichtbare Einsamkeit" richtet sich an die breite Öffentlichkeit, der Slogan "Du bist nicht allein" direkt an die Betroffenen.

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Französischer Bericht fordert universellen Zugang zu Grundkompetenzen

In Frankreich stellte der ehemalige Minister Jean-Louis Borloo dem französischen Premierminister Edouard Philippe seinen Bericht "Vivre ensemble, vivre en grand, pour une réconciliation nationale" vor. In seinem Programm (Seite 55-59) beschreibt er den nationalen Plan zur Bekämpfung des Analphabetismus und zur Förderung der Grundkompetenzen. Bis 2025 soll die Zahl der von Illettrismus Betroffenen durch die Bereitstellung von über 1.5 Milliarden Euro an Fördermitteln halbiert werden. Eine Umsetzung ist angesichts der Ambition des Programms und des erforderlichen Förderbetrags ungewiss, es ist jedoch davon auszugehen, dass Borloos fordernde Initiative nicht gänzlich ohne Wirkung bleiben wird.

Zum Bericht (auf Französisch)


ESBN-Konferenz zum Thema ‘Zugang zur Basisbildung’

Auf der diesjährigen Konferenz des European Basic Skills Network (EBSN) in Berlin wurde die Frage diskutiert, wie der Zugang zur Basisbildung vereinfacht werden kann. Zu diesem Zweck fand ein Informationsaustausch zwischen verschiedenen Akteuren (u.a. aus dem Bildungsbereich) statt, welcher zur Entwicklung einer angemessenen und nachhaltigen Bildungsgesetzgebung beitragen soll. Die Foliensätze der spannenden Vorträge und Workshops, eine Konferenzerklärung und ein Video zu den wichtigsten Themen der Konferenz sind hier abrufbar.


Gut besuchte Dyslexietagung in Zürich

Die Dyslexietagung des Verbands Dyslexie Schweiz VDS widmete sich dem Thema 'Alptraum Rechnen, Lesen und Schreiben: Wie Schulen und Familien helfen können'. Ein ausführlicher Tagungsrückblick kann hier heruntergeladen werden.


Expertise zu förderlichen Arbeitsbedingungen in der Basisbildung

In einer Workshopreihe am Österreichischen Bundesinstitut für Erwachsenenbildung hat eine Gruppe erfahrener BasisbildnerInnen eine Expertise über förderliche Arbeitsbedingungen in der Basisbildung verfasst. Sie erläutert aus der Sicht von PraktikerInnen, unter welchen Bedingungen gute Arbeit möglich ist.

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Förderschwerpunkt "Einfach besser!... am Arbeitsplatz"

Der Förderschwerpunkt «Einfach besser!...am Arbeitsplatz» des Staatssekretariats für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) richtet sich an Betriebe, die ihren Mitarbeitenden arbeitsplatzbezogene Grundkompetenzen vermitteln möchten. Der Bund unterstützt spezifische Weiterbildungsangebote, die in Zusammenarbeit mit einem Bildungsanbieter oder im Rahmen von Branchenfonds oder Organisationen der Arbeitswelt durchgeführt oder als firmeninterne Weiterbildung angeboten werden. Das Ziel der Weiterbildungsoffensive besteht darin, Mitarbeitende für heutige und zukünftige Herausforderungen am Arbeitsplatz fit zu halten. Im Gegensatz zu traditionellen Bildungsangeboten sollen sich die Bildungsmassnahmen direkt an den Anforderungen des Arbeitsplatzes orientieren und durch einen hohen Praxisbezug zum nachhaltigen Lernerfolg beitragen.

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Kampagne «Einfach besser!»: Schlussbericht der nationalen Pilotkampagne für Grundkompetenzen

Die Pilotphase der Kampagne «Einfach besser!», welche im Herbst 2017 begonnen wurde, ist abgeschlossen und ausgewertet. Der Schweizer Dachverband Lesen und Schreiben und die Interkantonale Konferenz für Weiterbildung (IKW) hatten gemeinsam mit 10 Partnerkantonen im Herbst 2017 die erste schweizweite Initiative lanciert, welche die Öffentlichkeit für die Thematik der Grundkompetenzen sensibilisieren möchte. Die Kampagne «Einfach besser!» hat zum Ziel, betroffene Menschen zu motivieren, sich in Zeiten stetig steigender Anforderungen im Bereich Lesen, Schreiben, Rechnen und Computertechnologien weiterzubilden. Der entsprechende Schlussbericht der Pilotphase liegt nun vor. Eine Weiterführung/Fortsetzung der Kampagne ist geplant, bedarf aber einer ausreichenden Finanzierung durch die Kantone.

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Teilnahme der Schweiz an der nächsten PIAAC-Runde

Wie das Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) kürzlich mitgeteilt hat, wird die Schweiz an der nächsten Runde des Program for the International Assessment of Adult Competencies (PIAAC) der OECD teilnehmen können. Der Verband für Weiterbildung (SVEB), der Schweizerische Dachverband Lesen und Schreiben sowie der Verband der Schweizerischen Volkshochschulen begrüssen diesen Entscheid.

Die nächste PIAAC-Runde findet ab dem Jahr 2021 statt. PIAAC bietet die Möglichkeit, aktuelle Daten über vorhandene und mangelnde Kompetenzen von Erwachsenen zu erheben und damit die Grundlagen für die Weiterentwicklung der Förderstrukturen zu verbessern. Dies ist insbesondere für die Umsetzung des 2017 in Kraft getretenen Weiterbildungsgesetzes von zentraler Bedeutung.

Das Weiterbildungsgesetz bietet die Chance, den Zugang zu Grundkompetenzen für Erwachsene entscheidend zu fördern. Die Steuerung der vorgesehenen Massnahmen bedingt allerdings eine aktualisierte Erhebung zum Stand der Grundkompetenzen der erwachsenen Bevölkerung in der Schweiz. Die letzte Erhebung stammt aus dem Jahr 2003 und ist klar veraltet.

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Neue Ausgabe des Magazins zur Basisbildung der Erwachsenenbildung.at

Was ist Basisbildung? Wie lautet die Defnition von Basisbildung? Eine Ein- und Abgrenzung von Basisbildung wäre sowohl für die berufliche Identität der Lehrenden als auch für die Wahrung der Qualität der Angebote wichtig. Andererseits stehen in der Basisbildung die individuellen Lernbedürfnisse der TeilnehmerInnen im Vordergrund, denen eine enge und starre Defnition von Basisbildung nicht Rechnung tragen kann. Die vorliegende Ausgabe des "Magazin erwachsenenbildung.at" versammelt vor diesem Spannungsbogen aktuelle Positionen zu Basisbildung.

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Gemeinsam gegen Illettrismus : Swiss Soroptimist Day am Samstag, 3. März 2018 in der ganzen Schweiz

Die Schweizer Union von Soroptimist International wird auch in diesem Jahr für ihr gemeinsames Projekt mit dem Schweizer Dachverband 'Lesen und Schreiben' sammeln. Es geht darum, Frauen zu unterstützen, die von Illettrismus (Lese- und Schreibschwäche) betroffen sind und sich in einer schwierigen finanziellen Lage befinden und ihnen einen Kursbesuch zu ermöglichen.

Die zweite nationale Sammelaktion findet am diesjährigen SWISS SOROPTIMIST DAY am 3. März statt – viele Clubs in der ganzen Schweiz werden mithelfen. Herzlichen Dank!


Grundbildungskurse des Bayerischen Volkshochschulverbands

Kursliste des Bayerischen Volkshochschulverbands für die Aus- und Weiterbildung im Bereich Grundbildung.

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Arbeit dank Bildung - Weiterbildungsoffensive für Personen in der Sozialhilfe

Erwachsene in der Sozialhilfe haben eine Chance zur beruflichen Integration, sofern sie sich gezielt weiterbilden können. Die Schweizerische Konferenz für Sozialhilfe (SKOS) und der Schweizerische Verband für Weiterbildung (SVEB) lancieren deshalb eine Weiterbildungsoffensive mit dem Ziel, den Betroffenen den Weg in den Arbeitsmarkt zu öffnen, und zwar sollen Bezügerinnen und Bezügern von Sozialhilfe ohne genügende Grundkompetenzen und ohne abgeschlossene Berufslehre die Möglichkeit haben, sich nach ihren individuellen Voraussetzungen und ihrer Eigenmotivation weiterzubilden.

Die Initiative wird durch den Schweizer Dachverband Lesen und Schreiben unterstützt.

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Beitrag von Bildung Schweiz sensibilisiert zum Thema Illettrismus

Eine Kursleiterin des Vereins Lesen und Schreiben Bern und ein ehemaliger Teilnehmer berichten über Lehr- und Lernerfahrung und über das Phänomen Illettrismus.

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"Einfach besser!... am Arbeitsplatz"

Unter diesem Titel fördert der Bund Weiterbildungen im Bereich Grundkompetenzen, die auf die Arbeitsplatzherausforderungen zugeschnitten sind. Unterstützt werden Massnahmen zum Erwerb von arbeitsplatzbezogenen Grundkompetenzen, die im Rahmen des Weiterbildungsangebots von Branchenfonds oder Organisationen der Arbeitswelt geführt werden oder als firmeninterne Weiterbildung angeboten werden.

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Forschungsprojekt ENLIVEN untersucht Professionalisierung der Basisbildung

Die Basisbildung in Österreich unterliegt der Professionalisierung. Aktuelle Aufgaben beinhalten eine stärkere Vernetzung zwischen Lehrenden, die Etablierung einer Berufsvertretung und die Herausarbeitung der Kompetenzen, die gute Basisbildung ermöglichen. Das internationale Forschungsprojekt ENLIVEN begleitet diesen Entstehungsprozess. Die Resultate des Forschungsprojekts sind gewiss auch für den schweizerischen Kontext von Relevanz.

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Offener Onlinekurs zu digitalen Werkzeugen für ErwachsenenbildnerInnen

EBmooc ist der erste offene Online-Kurs für die Erwachsenenbildung in Österreich. In einem Kurs von sechs Wochen Dauer (Gesamtumfang: 18 Stunden) konnten sich Lehrende und TrainerInnen, BeraterInnen und BildungsmanagerInnen wichtige Grundlagen und Werkzeuge der digitalen Erwachsenenbildung mit dem Internet aneignen. Der Onlinekurs ist kostenlos. Ergänzend zum Selbststudium gibt es in der begleiteten Form auch Foren, Online-Meetings (Webinare) und Begleitgruppen zum Austausch mit anderen Interessierten.

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Basisqualifizierung im Bereich Alphabetisierung und Grundkompetenzen

Die Fortbildung "Basisqualifzierung Alphabetisierung und Grundbildung" wurde vom Deutschen Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen des Verbundprojektes ProGrundbildung unter wissenschaftlicher Begleitung entwickelt und erprobt. Der Lehrgang umfasst sechs Module, Praxisaufgaben und Kolloquium mit Einführung in die Methode Erfolgsteam. 

Weitere Informationen zu den Kursangeboten


Online-Schulungen zu den DVV-Rahmencurricula Lesen und Schreiben

In Form von Wikis werden die Rahmencurricula Lesen und Schreiben des Deutschen Volkshochschul-Verbandes mit ihren Praxismaterialien und die vorgeschaltete Alpha-Kurzdiagnostik vorgestellt. Die Schulungen sind in Module und Lerneinheiten untergliedert.

Link zu den Online-Schulungen des DVV-Rahmencurricula Lesen und Schreiben


"Einfach besser" am Arbeitsplatz

Digitalisierung, Automatisierung und neue Organisationsprozesse verändern die Anforderungen an Mitarbeitende. Damit diese den Anschluss nicht verpassen und im Erwerbsleben verbleiben können, unterstützt der Bund ab kommendem Jahr gezielte Weiterbildungen zur Stärkung von Grundkompetenzen am Arbeitsplatz, die die Teilnehmenden motivieren sollen, weitere Angebote zu nutzen. Das Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation SBFI hat einen entsprechenden Förderschwerpunkt lanciert.

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Die kontinuierliche Weiterbildung legt an Bedeutung zu

Laut einer Studie des BFS gewinnt die berufliche Weiterbildung in Bevölkerung und Unternehmen zunehmend an Bedeutung. 63 Prozent der Schweizer Bevölkerung absolvierten 2016 eine Weiterbildung. Dies entspricht einer Steigerung von 5 % gegenüber 2011 (Zeitpunkt der letzten Erhebung). 89% der Unternehmen unterstützen die kontinuierliche Weiterbildung ihrer Mitarbeiter (+6%). Vor allem gut ausgebildete Arbeitnehmende nehmen Weiterbildungsangebote in Anspruch: 81 % der Absolventinnen und Absolventen verfügen über einen tertiären Bildungsabschluss, während es bei denjenigen ohne Hochschulabschluss nur 40% sind. Dies unterstreicht die Relevanz von Massnahmen zur Förderung der Chancengleichheit bei den Zugängen zur Weiterbildung und zum lebenslangen Lernen, welche insbesondere auch im Bereich Grundkompetenzen ansetzen müssen.

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Förderschwerpunkt "Grundkompetenzen am Arbeitsplatz" - 4. Nationales Fördertreffen der Berufsbildung

Am 13. November 2017 wurde durch Bundesrat Johann N. Schneider-Ammann das vierte Nationale Spitzentreffen der Berufsbildung einberufen. Die Diskussion zum Leitbild «Berufsbildung 2030» richtete ihr Augenmerk insbesondere auf neue Anforderungen, die der Arbeitsmarkt von morgen an Fachkräfte und Unternehmen stellt. Vor diesem Hintergrund wurde auch der Förderschwerpunkt Grundkompetenzen am Arbeitsplatz (siehe oben) lanciert.

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Bericht zu Auswirkungen der Digitalisierung auf den Arbeitsmarkt

Der Bundesrat verabschiedete am 8. November 2017 den Bericht zu den Auswirkungen des digitalen Wandels auf den Arbeitsmarkt. Laut dem Bericht befindet sich der Arbeitsmarkt in einer sehr guten Ausgangslage und wird durch eine gezielte Verbesserung der Rahmenbedingungen von der Digitalisierung profitieren. Massnahmen sind unter anderem im Bildungsbereich – gerade auch im Bereich Förderung der Grundkompetenzen - nötig. Zudem wird eine Flexibilisierung der Sozialversicherungen geprüft.

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Benefiz-Anlässe von Soroptimist International Switzerland

Verschiedene Sektionen der Soroptimistinnen organisieren dieses Jahr Anlässe zugunsten des Schweizer Dachverbands Lesen und Schreiben. Mit den Einnahmen aus diesen Anlässen können Kursteilnehmerinnen von Lese- und Schreibkursen in finanziell prekärer Situation unterstützt werden. Hierbei handelt es sich um ein gemeinsames nationales Projekt von Soroptimist International Switzerland und dem Dachverband Lesen und Schreiben.

In den nächsten Tagen und Wochen stehen ein Filmabend und zwei Benefizkonzerte auf dem Programm.

Filmsoirée am 19. Oktober 2017 in Bern

Benefizkonzert am 05. November 2017 in Meilen

Benefiz-Adventskonzert am 03. Dezember 2017 in Zürich


Partizipative Forschung in der Basisbildung

Das Kollektiv In.Bewegung stellt eines der ersten Partizipationsforschungsprojekte im deutschsprachigen Raum vor: Abkehr von der "Beforschung" und gegen das Konzept des "Bildungsdefizits".


"Adult Literacy": Impulse von der EPALE-Diskussion

Auf der europäischen Plattform EPALE fand eine offene Online-Diskussion zum Thema "Literacy" statt. Diskutiert wurde, welche Faktoren einer nationalen Policy zur Förderung der Literalität beitragen. Weiterführende Informationen können dem lesenswerten Beitrag des Magazins Erwachsenenbildung entnommen werden.


"Basisbildungsbedarf ist gesellschaftliches, kein individuelles Versagen"

Bildungswissenschaftlerin Monika Kastner äussert sich in einem Interview des Magazins Erwachsenenbildung über das Selbstbild und die öffentliche Darstellung von Erwachsenen mit einem Bildungsbedarf. Sie unterstreicht den wichtigen Einfluss eines unterstützenden Umfelds und fordert, die Sicht nicht auf Defizite, sondern auf persönliche Weiterentwicklung zu richten.


"20 Minuten" Live-Chat zu Lesen und Schreiben

Die Expertin Elisabeth Zellweger (Geschäftsleiterin des Vereins Lesen und Schreiben im Kanton Bern) beantwortete zahlreiche Fragen der 20 Minuten-Community zu diesem Thema:

Chat-Protokoll auf "20 Minuten"


Impressionen zu den Standaktionen zum Weltalphabetisierungstag und der Kampagne «Einfach Besser»

Zahlreiche Eindrücke und Informationen zu den schweizweiten Standaktionen zum Weltalphabetisierungstag und zur Kampagne "Einfach Besser" wurden auf der Facebook-Seite des Vereins Lesen und Schreiben Deutsche Schweiz veröffentlicht.

Verein Lesen und Schreiben Deutsche Schweiz auf Facebook


Auftritt bei Aeschbacher

Die Kursteilnehmerin Manuela Curtins erzählt über Ihre Schulerfahrungen und was ihr der Kurs in Lesen und Schreiben gebracht hat.

Podcast zur Sendung


«Einfach besser!» - Erste schweizweite Kampagne für Grundkompetenzen

Der Schweizer Dachverband Lesen und Schreiben und die Interkantonale Konferenz für Weiterbildung IKW lancieren die erste schweizweite Initiative, welche die Öffentlichkeit für die Thematik der Grundkompetenzen sensibilisiert. Die Kampagne «Einfach besser!» hat zum Ziel, betroffene Menschen zu motivieren, sich in Zeiten stetig steigender Anforderungen im Bereich Lesen, Schreiben, Rechnen und Computertechnologien weiterzubilden. Auf www.besser-jetzt.ch finden Betroffene einen Kurs in ihrer Nähe und die gratis Hotline 0800 47 47 47 bietet persönliche Beratung.

Medienmitteilung


Frühere Beiträge

Agenda

Caritas-Forum 2019: Digitalisierung und ihre sozialen Folgen

25. Januar 2019, Bern

Die sozialpolitische Tagung der Caritas Schweiz setzt den Fokus auf die Digitalisierung und ihre Auswirkungen auf die Gesellschaft. Expertinnen und Experten aus Wirtschaft, Politik und dem Sozialbereich diskutieren in Referaten und in Podiumsgesprächen Strategien und Lösungsansätze für eine sozial gerechte Politik.

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Alltagsmathematik - Typische Situationen von Kursleitenden im Fokus

29. Januar 2019, Bern

Im Workshop des Netzwerks Alltagsmathematik wird diskutiert, mit welchen Unterrichtssituationen Kursleitende konfrontiert werden, wenn sie alltägliche mathematische Kompetenzen vermitteln. Ziel des Workshops ist es, dass Kursleitende typische alltagsmathematische Probleme und Förderansätze kennenlernen, Bewältigungsstrategien erarbeiten, und einen praktischen Bezug zur eigenen Berufspraxis herstellen können. Der Anlass ist kostenlos.

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Beratung in der Erwachsenen- und Weiterbildung

31. Januar 2019, Zürich

Die Tagung «Beratung in der Erwachsenen- und Weiterbildung – Forschungsperspektiven» widmet sich der Bedeutung, den Herausforderungen und Spannungsfeldern von Beratung im Kontext des lebenslangen Lernens. In den thematischen Inputs wird u.a. der Frage nachgegangen, welchen Erwartungen professionelles Beratungshandeln unterliegt und welche Erkenntnisse aus aktuellen Forschungsprojekten zur Gestaltung von Beratung gewonnen werden können. In den Workshops werden durch den Dialog zwischen Fachleuten aus Praxis und Wissenschaft ausgewählte Aspekte der Beratung in der Weiterbildung vertieft und aktuelle Entwicklungen diskutiert.

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Tagung: Lernen Erwachsener in räumlichen Kontexten

15. – 16. März 2019, Bonn

Die 7. Tagung der Arbeitsgruppe Erwachsenenbildung und Raum findet zum Thema "Lernen Erwachsener in räumlichen Kontexten: Aneignung – Öffnung & Schliessung durch Lernen. Entwicklung raumbezogener Forschung und Forschungsmethoden" statt. Im Zentrum der Veranstaltung steht die Frage, welchen Einfluss der Raum auf Lernen und Bildung Erwachsener hat. Der Begriff Raum bezieht sich dabei nicht nur auf dessen architektonisches Verständnis, sondern meint auch sein Verständnis im Sinne eines territorialen und sozialräumlichen Begriffs.

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Lehrgang für Kursleitende (Österreich): Basisbildung und Alphabetisierung

Beginn 10. April 2019 (Abschluss 27. Juni 2020)

Der Diplomlehrgang „Basisbildung und Alphabetisierung mit Erwachsenen“ kommt dem steigenden Bedarf an qualifizierten Basisbildnerinnen und Basisbildner entgegen. Das Curriculum orientiert sich an den "Prinzipien und Richtlinien für Basisbildungsangebote" sowie am Rahmencurriculum „Fachspezifische Ausbildung für BasisbildnerInnen“. Übergeordnetes Ziel des Lehrgangs ist es, den (zukünftigen) Lehrenden und Interessierten die Möglichkeit zu geben, sich ein fundiertes Wissen über relevante Aspekte der Alphabetisierungs- und Basisbildungsarbeit mit Erwachsenen anzueignen und ihre Kompetenzen für Planung und Praxis zu erweitern.

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Conference on Literacy

4th - 7th August 2019, Copenhagen

Learning from the Past for the Future: Literacy for All

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Weitere Veranstaltungen finden Sie auf den Websites der sprachregionalen Vereine:

Verein Lesen und Schreiben

Association Lire et Ecrire

Associazione Leggere e Scrivere